Ausstellung Linz 08

 

Mit einem mathematischen Ausdruck wird die Permutationsmöglichkeit der von mir in Betracht gezogenen und in meiner künstlerischen Praxis wirkenden Weltzugänge vorgeschlagen.

Zum Unmut der Gegenwart, kommt auch die Poesie der Gegenwart und darüber hinaus ist auch ein Elend der Gegenwart möglich.
Gleiches gilt für das Künftige, nicht nur poetisch kann sie erscheinen, auch Unmut oder Elend können sie kennzeichnen.
Und die Erinnerung die in mächtiger Weise das Gegenwärtige bestimmt, ist nicht nur möglich in einer Elendsperspektive, es kann auch Unmut zutreffend sein, es sollte auch die Poesie ihre Wirkung in der Erinnerung entfalten.

Die Ausstellung setzt sich zusammen aus einer waagrechten Linie von ca. 30 Zeichnungen, dem Fundament  steter Auseinandersetzung mit Bleistift und Papier.  Vertikale Dreiteiler unterbrechen dieses  Kontinuum. Malerei, Bildhauerei und Experiment kommen dazwischen.
Die Beschriftung der Zeichnungen sind durchlaufende, jedoch zusammenhängende Ausschnitte eigener Textproduktion.